CO2-Bilanz: Printwerbung schlägt Onlineformate im Klimavergleich
CO2-Bilanz: Printwerbung schlägt Onlineformate im Klimavergleich
19.05.2026
Diese vom Öko-Institut Freiburg durchgeführte Studie untersucht die ökologische Bilanz von gedruckter Werbung im Vergleich zu digitalen Formaten. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Printmedien wie Prospekte und Zeitungsanzeigen oft einen geringeren CO₂-Fußabdruck hinterlassen als ihre Online-Pendants. Während im Druckbereich vor allem die Papierherstellung und der Energieverbrauch entscheidend sind, belasten im Digitalbereich die Serverinfrastruktur und die Endgeräte der Nutzer die Umwelt. Faktoren wie die Betrachtungsdauer und das Datenvolumen beeinflussen die Emissionen bei Online-Werbung massiv, wohingegen Printprodukte durch eine hohe Reichweite pro Exemplar ökologisch profitieren. Die Untersuchung gibt Werbetreibenden wertvolle Empfehlungen zur Reduktion von Treibhausgasen, etwa durch die Wahl von Recyclingpapier oder die Vermeidung aufwendiger Tracking-Dienste. Damit liefert der Bericht eine fundierte Basis für eine umweltbewusste Mediaplanung in der Kommunikationsbranche. Quelle: LCA-Studie («Life Cycle Assessment») des Öko-Instituts Freiburg im Auftrag von den Verbänden BVDM, Austropapier, dpsuisse, Jorcon b. v. (Niederlande) sowie Verband Druck Medien Österreich
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